MEERE RAUSCHEN DEN CHORAL DER ZEIT

Mit dem Fokus auf Preußen, beschäftigt man sich hier mit der historischen Geschichte von Deutschland.

Donnerstag, 10. Juni 2010

Memel - damals und und heute

Die Geschichte der Stadt Memel ist sehr interessant und reicht weit zurück, wie eigentlich auch die Geschichte von ganz Preußen, auf die ich ja bereits eingegangen bin. Eberhard von Seyne, ein Ritter des Schwertordens auch Livorden genannt, gründete die Stadt Memel im Jahre 1252. Im selben Jahr wurde die historische Memelburg an der Mündung des kurischen Haffs erbaut.


Zudem Zeitpunkt hatte sich der Livorden über den damalig gestellen Antrag zur Vereinigung durch (Folkwin (Fulko) Schenke, 1208 bis 1237 Großmeister der Schwertbrüder), dem Deutschen Orden bereits längst angeschlossen.

Die Geschichte des Livordens können Sie hier einsehen: Geschichte der Schwertbrüder

Mit dem Lauf der kriegerischen Zeit geriet die Memelburg immer wieder unter Beschuß und wurde stark beschädigt. bis sie letzlich total zerstört war.

Hier die Geschichte in tabellarischer Form: von Dr. Gerhard Willoweit

Interessant sind auch die News zur Memelburg die man über die Baltische Rundschau einsehen kann. Hier der LINK zum Artikel "Die Memelburg soll wieder auferstehen"


Der Landkreis Memelland hatte im Jahr 1939 um die 140.000 Einwohner, die Stadt Memel(Klaipėda) selbst ca. 40.ooo Bewohner. Neben der größten Kreisstadt Memel, gab bzw. gibt es noch zwei kleinere Orte die zum Landkreis angehötren. Heydekrug (Šilutė), damals mit 5.000 Einwohnern und Pogegen (Pagėgiai) mit 2.800 Einwohnern.

Alte Bilder, Postkarten können Sie hier einsehen.

oder auch hier Bilder und der direkte Vergleich Memel damals&heute


Ort:Memel HEUTE Klaipėda

Künstler: Nerijus Jankauskas Fotograf-Reporter

Labels:

Donnerstag, 3. Juni 2010

Elbing Elbląg [ˈɛlblɔŋk] (deutsch Elbing) damals und heute

Mit bis zu über 90000 Einwohnern war Elbing bis zum Kriegsende, die zweitgrößte Stadt Ostpreußens. Elbing war besonder bekannt durch die Schichauwerft, durch Mascheninfabriken, die Zigarrenfabrik Loeser&Wolf , eine Autofabrik uvm.

Das kulturelle Leben war geprägt vom Theater, der Stadtbibliothek und dem Stadtarchiv, Museen, verschiedenen Zeitungen, einer pädogogischen Hochschule etc. Elbing hatte ausserdem eine reizvolle romantische Umgebung, die schöne Ausflugsmöglichkeiten bot.



Bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges, hatte die bis dahin zum Deutschen Reich gehörende Stadt rund 100.000 vorwiegend evangelische Einwohner deutscher Nationalität. 1945 wurde Elbing durch die Rote Armee sehr stark zerstört. Die deutsche Bevölkerung wurde fast vollständig vertrieben. Nachdem die Stadt anschließend unter polnische Verwaltung gestellt wurde, erhielt sie die bereits zuvor in polnischen Kreisen bekannte und nunmehr offizielle polnische Bezeichnung Elbląg [ˈɛlblɔŋk].

Dietrich Weldt schrieb einst:
"Wer Elbin kannte, wird durch den Anblick der Altstadt erschreckt sein. Nur die renoverte Nicolaikirche mit ihrem 90 m hohen Turm, ist neben ein paar wiedererbauten Häusern der Heilig-Geist-Straße geblieben. Der übrige Stadteil ist verschwunden! Wo früher in ganzen Straßenzügen mit vielen Wohn- und Geschäftshäusern pulsierendes Leben herrschte, findet man heute parkähnliche Grünflächen.


Elblag hat Heute über 130.000 Einwohner und ist ein polnisches Industriezentum.

Labels: